Wie verhalte ich mich an der Bushaltestelle und im Bus richtig?

Der Schulbus fährt in die Haltestelle ein und rammt die rot-weißen Verkehrskegel, die prompt umkippen und teilweise unter dem Bus stecken bleiben. Busfahrer Rainer Wreege demonstriert den Schülern so, was passieren kann, wenn sie zu dicht am Bordstein stehen.

Vergangene Woche startete an unserer Schule das Bustraining für alle Erstklässler. Ziel war es, Unfälle an der Bushaltestelle und im Bus zu vermeiden und von Anfang an den Grundstein zum richtigen Verhalten im Schulbus legen. Vor dem praktischen Teil im Bus führte Polizeihauptkommissarin Karin Feuerstake von der Verkehrsunfallprävention einen theoretischen Teil im Klassenzimmer durch. Sie ermahnte die Kinder eindringlich, stets auf genügend Abstand zur Straße zu achten,  niemals vor oder hinter dem Bus die Fahrbahn zu überqueren und dass Schubsen und Drängeln gefährlich sein kann.Eine weitere Demonstration im Bus zeigte den Erstklässlern, dass sie möglichst immer sitzen bzw. sich gut festhalten müssen. Die Kinder lernten auch wie sie ihren Schulranzen beim Einsteigen  am besten tragen und, dass der Platz zwischen den Beinen der sicherste ist. Um den Kindern ein Gefühl dafür zu geben, wie schwer so ein Bus ist, wurde ein Turnschuh mit einer Kartoffel gefüllt und vom Bus langsam überrollt.

Was aber, wenn es doch einmal zum Unfall kommt? „Dann gibt es diesen Nothammer, mit dem die Fensterscheibe des Notausstiegs zerschlagen werden kann und der aus Sicherheitsgründen immer im Bus bleiben muss.“, so Herr Wreege. In seinen über 20 Jahren Berufserfahrung ist das aber zum Glück noch nie vorgekommen.

Unsere „Kleinen“ zeigten großes Interesse und Verständnis. Am Ende appellierten Frau Feuerstake und Herr Wreege die Schüler, dass sie gegenseitig aufeinander aufpassen und sich helfen müssten.Wenn sich alle an diese Regeln halten würden, gäbe es kaum noch Unfälle.

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