Was passiert eigentlich mit unserem Müll?

Gute Frage – denn wenn wir unseren Müll in die richtige Tonne entsorgt haben, ist es für uns erledigt. Was mit ihm danach passiert wissen viele Kinder (und viele Erwachsene) nicht. Grund genug für unsere „Kleinen“, der Sache einmal genauer auf den Grund zu gehen. Dazu besuchten heute Erst- und Zweitklässler unserer Schule die RSAG-Entsorgungsanlage in Troisdorf.

Unter der Leitung von Herrn Spielberg und Herrn Franzen versuchten die Kinder den Müll in drei Kategorien zu sortieren: Kann er wieder verwertet werden? Kann man ihn verbrennen oder muss er auf einer Deponie abgelagert werden? Wir durften die Sortier- und Verarbeitungsbereiche von Restmüll, Altpapier, Sperrmüll und Sondermüll besichtigen.

So erfuhren die Kinder zum Beispiel, dass alle Verpackungen aus Metall und Kunststoff in die gelbe Tonne; alte Kleider und Schuhe in den Altkleidercontainer; Windeln, Porzellanscherben, alte Tapeten und Katzenstreu in den Restmüll; alle Obstabfälle (auch Zitrusfrüchte und Bananenschalen) Gemüseabfälle, Gartenabfälle, Kaffeefilter und Teebeutel in die braune Tonne gehören und dass defekte Leuchtstoffröhren wegen ihrer Schadstoffbelastung (sie enthalten Quecksilber) nicht in den Hausmüll dürfen.

Zum Schluss bekamen die Kinder noch den Hinweis: So schön unser Müll auch sortiert wird – verschwunden ist er damit nicht. Müllvermeidung ist besser als jede noch so gute Verwertung und es ist gar nicht so schwer. Das wollen wir auf jeden Fall ab sofort auch in der Klasse versuchen!

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