
05.11.2026 – Oft sind es die kleinen Dinge, die große Wirkung hervorrufen. Letzte Woche waren es viele kleine Stifte, die bei Schülerinnen und Schülern einer Schule in Uganda große Freude ausgelöst haben. Renate Dupré, ehemalige Lehrerin in der Grundschule am Pleiser Wald, hat sie eigenhändig im Koffer zur Skylark Junior School nach Kampala, der Hauptstadt von Uganda, gebracht. Zuvor hatte sie unter den Familien unserer Schule einen Spendenaufruf gestartet, dem viele eifrig nachgekommen sind. Rund 10 Kilo Stifte durfte sie einpacken und übergeben. Was für eine Freude! Beauftragt von der Organisation „Senior Experten Service“ (SES) hat sie für rund vier Wochen vor allem im Englischunterricht unterstützt und konnte ihre langjährige Expertise als Lehrkraft einbringen.


Rund 240 Kinder vom Kindergartenalter an bis zur 7. Jahrgangsstufe besuchen die Skylark Junior School. Viele davon kommen aus wirtschaftlich benachteiligten Regionen und Verhältnissen und haben die Chance, an ihrer Schule eine Perspektive für ihre Zukunft zu erhalten. Ein ausgefeiltes pädagogisches Konzept und erste Berufsorientierung für die Älteren prägt die engagierte Schulgemeinschaft. Dabei ist die Einrichtung immer wieder auf Spenden für die Kinder angewiesen, denn nicht selten fehlt es sogar an der grundlegenden Ausstattung fürs Lernen. „Oft haben die Kleinen keinen Bleistift – Buntstifte sowieso nicht. Die wenigen Stifte, die vom Schulgeld beschafft werden, reichen bei Weitem nicht aus, angespitzt wird mit einem Cutter, die Lineale, die die Kinder benutzen, bestehen nur aus Bruchstücken, die Großen haben meist einen einzigen Kuli“, beschreibt Dupré die Situation vor Ort.

Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, was für ein Segen die gespendeten Materialien aus unserer Schulgemeinschaft bedeuten. Neben den vielen Buntstiften konnte Dupré auch noch Mäppchen, viele Bleistifte und Kugelschreiber sowie einige englische Kinderbücher überreichen. Ihr großer Dank, ebenso wie der der ganzen Skylark-Schulgemeinschaft gilt allen Spender*innen am Pleiser Wald. „Wir waren alle sehr berührt“, lässt Renate Dupré aus Uganda ausrichten.