Jeckes Treiben auf „Pleiswarts“

Große Karnevalsparty zu Weiberfastnacht

Zahlreiche Harrys und Herminen, aber auch Dumbledores und McGonagalls verwandelten am Weiberfastnachtstag die Pleiserwald-Schule in das fantastische Internat „Pleiswarts“ in Anlehnung an Harry Potters magische Schule Hogwarts.

Dort ging es aber längst nicht so spannend oder gar unheimlich zu wie in vielen der berühmten Romanbände von Joanne K. Rowling beschrieben. Mit parodistischem Witz und viel Klamauk führte ein Team von Lehrerinnen, die die gestrenge Schulleitung sowie zwei tölpelhafte Schüler darstellten, durch das bunte Karnevalsprogramm. Von tosendem Applaus der rund 400 jecken Kinder begleitet brachten das Team der OGS ein buntes Medley mit allerlei Fantasiefiguren auf die Bühne. Eher dem rheinischen Karneval geschuldet waren die Lied- und Tanzbeiträge der Fuchsklasse (4c), des Schulchors, der Tanzgruppe der Jaguare (Kl. 3a) und der Tanz, den die Lehrer zum Räuber-Song „Für die Iwigkeit“ dargeboten haben. Die mussten sogar für eine Zugabe auf der Bühne bleiben, so sehr haben sich die Kinder über die jecke Liebeserklärung ihrer Lehrer an ihre Schüler gefreut.

Zwar weder rheinisch noch karnevalistisch, aber trotzdem mit hohem Spaßfaktor präsentierte sich die Husky-Klasse (Kl. 4a) mit ihrer Interpretation des Nonsens-Songs „Rolltreppenmax“ des Comedy-Künstlers Bummelkasten. Jedwede Notstände beim Klopapier sind in der Schule seitdem zuverlässig behoben. Verabschiedet vom Gardetanz der eingeflogenen Funkemariechen machten sich um 11:30 Uhr die verkleideten Jecken auf, um zu Hause oder auf der Straße die tollen Tage zu genießen.

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Trommeln für das Klima

Pleiserwald-Trommler beim Sankt Augustiner Karnevalszug

Rund 70 Schülerinnen, Schüler und Eltern nahmen als Pleiserwald-Trommler am diesjährigen Sankt Augustiner Karnevalszug teil. Dieses Jahr wurde unter dem Motto ,,2020 Klimabäume für Sankt Augustin“ für den Klimaschutz getrommelt. Dafür verteilten die in grünen Waldkostümen verkleideten Jecken unserer Schule passend dazu genau 2020 Baumsetzlinge, Eicheln und Samen.

Selbstverständlich durften auch die geliebten Kamelle nicht fehlen, die die Fußtruppe der Schule zu rund einem Drittel aus Fairtrade-Quellen beschafft hatte. Den vitaminreichen Anteil des Wurfmaterials bildeten 4000 Äpfel aus der Region, die wohl eher weitergegeben als geworfen wurden.

Beeindruckt von der gelungenen Gratwanderung zwischen Klamauk und ernsthafter Botschaft hat sich selbst der Generalanzeiger nicht lumpen lassen und die grüne Truppe vom Pleiser Wald auf dem Titel der Regionalseiten seiner Rosenmontags-Ausgabe platziert.

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Die neue Waldkarotte ist da!

1 Euro pro Ausgabe

Am 19. Februar ist die neue Ausgabe unserer Schülerzeitung „Die Flotte Waldkarotte“ erschienen. Mit einem bunten Mix aus Berichten, Interviews, Witzen und Rätseln bietet sie einen Einblick ins das Leben der Grundschule am Pleiser Wald. Das Redaktionsteam aus Schülern und Schülerinnen der 3. und 4. Jahrgangsstufe hat sich kräftig ins Zeug gelegt und war mehrere Monate lang mit spitzem Bleistift und gezückter Kamera unterwegs, um die wichtigsten Ereignisse an der Schule Am Pleiser Wald einzufangen.

Bereits am ersten Verkaufstag, sind rund 100 Exemplare über die Ladentheke des improvisierten Zeitungskiosks gegangen. In den Tagen nach Karneval bis in den März hinein gibt es weitere Möglichkeiten „Die Flotte Waldkarotte“ zum Preis von 1 Euro pro Exemplar zu erwerben. Ein großer Dank geht an den Förderverein der Schule, der weite Teile den Druckkosten der Ausgabe getragen hat.

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Sitzung des Schülerparlaments

Aktionen für Klimaschutz und Demokratie

Ganz unter dem Zeichen von Klimaschutz und Fairness tagte am 13. Februar das Schülerparlament der Pleiserwald-Schule unter dem Vorsitz der beiden Schülersprecher Caroline Nau (Kl. 4a) und Nils Werth (Kl. 4c).

Die Projektgruppe „Nachhaltigkeit in Sankt Augustin“ stellte ihre Vorschläge für eine umweltfreundliche Stadt vor. Ein Unverpackt-Laden in der Stadt gehören dazu, ebenso wie Fahrradverleih oder Stoffbeutel zum Ausleihen in Supermärkten.

Doch nicht nur in der Stadt, sondern auch ganz konkret an unserer Schule sollen verstärkt Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und des Klimas getroffen werden. Eine lange Liste an Möglichkeiten haben die Klassensprecher aus ihren Lerngruppen mitgebracht:

  • Klimadienst / Mülldienst installieren (wie Pausenengel-dienst pro Woche organisiert)
  • Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt
  • Nicht mit dem Auto zur Schule fahren lassen, sondern zu Fuß (Hinweis: Walking Bus) oder mit dem Roller kommen
  • Plastikfreie Woche
  • Projektwoche zum Thema Klimaschutz planen
  • Müll (auch im Wald) sammeln und richtig trennen
  • Müll vermeiden
  • Kein Essen wegschmeißen
  • Schmierpapier zum Malen nutzen
  • Rückseiten von Blättern nutzen (auch die Lehrer beim Kopieren)
  • Papierreste und andere Reste zum Basteln nutzen (z.B. Upcycling)
  • Beim Frühstück auf die Verpackung achten – Brotdosen / Metallflaschen nutzen
  • Keine Pflanzen ausreißen, Blätter und Stöcke abreißen
  • Weniger Toilettenpapier und Papiertücher benutzen
  • Beim Schulobst auf regionale Produkte achten
  • Eine Woche so wenig Müll wie möglich produzieren

Weil natürlich nicht alle Möglichkeiten gleichzeitig ausgeschöpft werden können, wählt sich jetzt jede Klasse einen Schwerpunkt aus, den sie konsequent verfolgen will. Für mehr Demokratie in einem internationalen Sankt Augustin soll die Aktion gegen Rassismus von 8!sam im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus sorgen. Dafür findet am 27. März eine Flashmob- und Menschenkette-Aktion im HUMA-Einkaufszentrum statt. Schülerinnen und Schüler der Gutenberg-Schule haben eigens dafür einen Rap komponiert, der dort von allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen vorgetragen werden soll.

Der Refrain „Wir halten zusammen. / Wir sind achtsam und fair. / Weil du bist wie du bist, / gehörst du hierher.“ macht deutlich wie sehr ein gleichberechtigtes Miteinander den Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt am Herzen liegt. Danach gibt es eine Menschenkette als Demonstration gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus.

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Ronja Räubertochter

Die vierten Klassen im Jungen Theater Bonn

Ronja Räubertochter, eine der tiefgründigsten und schönsten Geschichten von Astrid Lindgren, ist in der 50jährigen Geschichte des Jungen Theater Bonn das am häufigsten inszenierte Stück. Für die vierten Klassen der Grundschule Am Pleiser Wald der beste Grund, an einem Schultag im Februar den Unterricht in das Beueler Theater zu verlegen.

Mit geröteten Wangen und aufmerksamen Blicken verfolgten sie die Glanzleistungen des Schauspielensembles, das mit märchenhafter Poesie die Geschichte von der Freundschaft zweier Kinder im Widerstand gegen ihre Familien auf die Bühne brachte. „Endlich lernen mal die Erwachsenen etwas von ihren Kindern“, brachte eine Schülerin die Botschaft des Stücks auf den Punkt. Ronja und Birk, die Kinder zweier verfeindeter Räuberbanden, müssen ihre Freundschaft gegen den Starrsinn der Erwachsenen durchsetzen. Dabei ist es längst nicht nur die Engstirnigkeit der Alten, die ihnen entgegensteht, es sind auch allerlei gefährliche Fabelwesen, wie Graugnome, Wilddruden und Rumpelwichte, gegen die sie sich auf ihrer Flucht in den Wald zu wehren haben. Fantasievoll verkleidet und mit ätherischen Geisterstimmen schickten sie selbst ihrem jungen Publikum einen Schauer über den Rücken.

Als es dem jungen Pärchen, das sich vor den grobschlächtigen Familienbanden in eine Höhle im Wald zurückgezogen hatten, zu unheimlich und angesichts des nahenden Winters auch zu rau wird, gibt’s den ersten Krach im Liebesnest. Getrieben von der Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit geben sie den mittlerweile verzweifelten Bitten der Eltern nach Rückkehr schließlich nach. Doch nicht ohne Bedingungen zu stellen. In einem dramatischen Finale dürfen die halsstarrigen Hauptmänner der Mattis- und Borkaräuber schließlich erfahren, wie sie gleichzeitig mit ihren Kindern auch gegenseitiges Vertrauen und Frieden auf der Mattisburg finden.

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Die Bretter, die die Welt bedeuten

Pleiserwald-Schule mit neuer Bühne

Alaaf! Die tollen Tage können kommen! Doch kein Karneval ohne die Auftritte der Tanzmariechen, Funken und der Prinzenpaare samt ihrer ganzen Entourage. Am Pleiser Wald aber auch kein Karneval ohne die Auftritte des Lehrer-Tanzcorps und der Darbietungen der jungen Schüler-Jecken.

Diesem ganzen karnevalistischen Treiben bietet unsere Schule in diesem Jahr eine große Bühne – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Förderverein hat sich nicht lumpen lassen und hat sowohl die Licht- und Tontechnik als auch die über 30 Quadratmeter große Bühne komplett erneuert. Eine satte fünfstellige Summe haben die Unterstützer unserer Schülerinnen und Schüler dafür investiert. Hinter dem Förderverein stecken viele Eltern unserer Schulfamilie sowie Unternehmen aus der Region, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden solche Projekte möglich machen. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese großzügige Unterstützung und freuen uns jetzt schon darauf, unser fröhliches Programm zu Weiberfasnacht ins rechte Licht rücken zu können, ihm ordentlich Gehör zu verschaffen und allen Tänzern und Tänzerinnen eine sichere Grundlage für ihre Akrobatik zu bieten.

Die Vorsitzende des Fördervereins Nicole Koll freut sich, der Schülerschaft, vertreten durch die Schülersprecher Nils Werth und Caroline Nau, und Schulleiter Alexander Diel die neue Bühne übergeben zu dürfen.
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Vorfreude auf Weihnachten

Auf die Frage hin, wie heute Morgen der Start in den letzten Schultag vor Weihnachten war, bekommt man von Groß und Klein an der OGGS Am Pleiser Wald nur positive Antworten: „Der Liederkreis war wirklich schön!“ oder „Die Kinder haben es so toll gemacht!“ oder „Mir geht es heute gut, weil der Tag so weihnachtlich gestartet ist.“

Damit diese vorweihnachtliche Stimmung und die Freude auf das Fest in der Schule ihren Höhepunkt erreichen konnte, waren im Vorfeld fleißig passende musikalische Darbietungen einzelner Klassen und Kinder geprobt worden. Da gab es einiges zu bestaunen: einen Weihnachts-Rap der 4a, Jingle Bells mit Boomwhackers vorgetragen von der 3b, Weihnachtslieder auf unterschiedlichen Instrumenten, dargeboten von Mykene und Alexandra, und zum guten Schluss ein Lied des Schulchors.

Mark aus der Panther-Klasse beschreibt den Liederkreis am Ende des Schultages so: „Erst haben mehrere Klassen gesungen, dann auch mal einzelne Kinder. Einzelne Kinder haben auch Instrumente gespielt. Und am Ende kam noch der Schulchor als Highlight. Man konnte sich halt richtig auf Weihnachten freuen!“

Mit dieser gelungenen Einstimmung auf das Fest und die Ferien wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen Eltern und allen unserer Schule verbundenen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest, schöne Ferien und einen guten Start in das neue Jahr 2020!

Wir freuen uns, unsere Schülerinnen und Schüler am 7.1.2020 wieder in der Schule zu sehen!

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Helme Heine – Eine Mitmachausstellung im Bilderbuchmuseum in Troisdorf

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar sind beste Freunde. Sie helfen einander und machen fast alles zusammen. Schon morgens wecken sie gemeinsam den Bauernhof mit all seinen Tieren auf. Danach machen sie mit ihrem Fahrrad einen Ausflug in die Umgebung. Sie spielen miteinander Verstecken und werden zu Seeräubern, die den Dorfteich erobern. Jeder von ihnen tut das, was er am besten kann. Am Abend geht es wieder zurück zum Bauernhof. Dort beschließen sie für immer und ewig Freunde zu bleiben.

Die »Freunde« sind längst Klassiker und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Figuren des bekannten Bilderbuchkünstlers Helme Heine. Dieses und viele weitere Bücher des weltweit bekannten Kinderbuchautors konnten die Pinguin-Kinder heute kennen lernen. Sie erfuhren was ein Original ist, wie Autor und Illustrator zusammen arbeiten und wieso das Schwein Helme Heines Lieblingstier ist.

In der Mitmach-Ausstellung konnten Schüler und Schülerinnen im Bauernhof „Mullewapp“ mit zahlreichen Landmaschinen und anderen Spielzeugen zum Thema Landwirtschaft spielen.

Zum Schluss durften die Kinder sich Gedanken über das Thema „Freundschaft“ machen und ein eigenes Freunde-Büchlein basteln und gestalten.

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„Kramer Zunft und Kurtzweyl“

So stellt sich alljährlich der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Siegburg vor. Viele haben ihn bereits in den letzten Jahren mit ihren Familien besucht. Auch die vierten Klassen der Pleiserwald-Schule gehören zu den regelmäßigen und gern gesehenen Gästen dieses besonderen Markts.

Selbst wenn uns in diesem Jahr der Petrus nicht besonders gewogen war, haben sich die Großen unserer Schule mit Schirm und dicker Jacke nach Siegburg aufgemacht. – Und wurden für ihr Durchhaltevermögen im strömenden Regen reichlich belohnt:

Eingeführt von Büttel Mollinarius erfreuten zunächst verschiedene artistische Kunststücke und musikalische Darbietungen der kuriosen Gaukler und Narren die staunenden Kinder. „Sind die echt?“,  „Die sind ja wirklich aus dem Mittelalter!“, so die verblüfften Kommentare der scheinbar so abgeklärten Viertklässler.

Geführt vom Büttel und vom Nachwuchs-Gaukler Fin de Filou wurden im Anschluss verschiedene mittelalterliche Handwerkskünste ausprobiert. Bei der Seilerin haben die Kinder gelernt, dass die Reeperbahn keineswegs nur eine berühmt-berüchtigte Straße in Hamburg ist, beim Drechsler entstanden aus schlichten Holzstücken kleine Kunstwerke und die „Suesse Mandeley“ lockte mit der mittelalterlichen Version von Ü-Ei und Hubba-Bubba. Beim Schmied durften die jungen Handwerker sogar selbst einen Nagel schmieden. Nach glaubhafter Erläuterung von Schmiedemeister Thomas Siebel soll dieser Glück bringen, wenn man ihn in der Nähe der Tür einschlägt, damit jeder beim Eintreten dort seine schlechte Laune aufhängen kann. Seitdem wird in der Schule Am Pleiser Wald noch mehr gelacht. Wer trotz des heißen Feuers beim Schmied noch fröstelte, dem wurde spätestens beim Karussellfahren kräftig eingeheizt. Vorausgesetzt, ihm fiel die Rolle des Antreibers an der Handkurbel zu. Das mittelalterliche Karussell mit den hölzernen Kutschen, Fässern , edlen Rössern, Schaf und Sau zum Platznehmen wird nämlich ausschließlich durch die Muskelkraft zweier besonders starker Junker oder Mägdelein betrieben.

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Lasst uns froh und munter sein

Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. Morgens nach dem Aufstehen haben schon viele Kinder Süßigkeiten in ihren Schuhen gefunden. Auch in der Schule wurde der Nikolaus erwartet. „Kommt er wirklich?“ – „Hast du ihn schon gesehen?“ – „Den gibt’s doch gar nicht!“ – „Doch den gibt’s!“ So hörte man schon ganz früh die Kinder auf dem Schulhof.

Direkt in der ersten Stunde konnte der Beweis angetreten werden: Ja, den Nikolaus gibt es und er kommt in unsere Schule! Zum Glück waren die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen gut vorbereitet. Als sich Kinder wie Eltern und Großeltern gemeinsam mit Schulleiter Alexander Diel erwartungsvoll im Foyer versammelt hatten und die Klasse 4d unter der Leitung von Christiane Rejek das Glockenspiel „Lasst uns froh und munter sein“ zu Gehört brachte, klopfte es plötzlich laut. Und dann stand er da, mit glänzendem Mantel, Mitra und Hirtenstab – und natürlich mit einem verheißungsvoll prall gefüllten Sack. Zur Begrüßung führten die Pinguine und die Eulen mit „Nikolaus und Nikoletta“ einen flotten Tanz, vor.

Aber dann wurde es zunächst einmal ganz ernst: Aus seinem goldenen Buch trug er all die Beobachtungen vor, die er und seine Engel im vergangenen Jahr bei den Pleiserwald-Kindern gemacht hatten. So wusste er zu jeder einzelnen Klasse zu berichten, was schon gut klappt und was noch verbessert werden kann. Vor allem musste er an das Zuhören und Einhalten der Regeln erinnern. Der Nikolaus sparte aber auch nicht mit Lob. Die Erstklässler wurden für ihre Lernfortschritte und die Zweitklässler für ihre Hilfsbereitschaft und für ihr selbstständiges Arbeiten gelobt. „Der Nikolaus schimpft nur ein bisschen, er lobt aber mehr“, brachte es ein Zweitklässler auf den Punkt. Und großzügig war er auch. Am Ende öffnete er seinen dicken Sack und brachte für jedes Kind einen leckeren Nikolaus aus Schokolade hervor. Alle bedankten sich herzlich und sangen zum Abschied noch das Lied „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“.

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