Vorfreude auf Weihnachten

Auf die Frage hin, wie heute Morgen der Start in den letzten Schultag vor Weihnachten war, bekommt man von Groß und Klein an der OGGS Am Pleiser Wald nur positive Antworten: „Der Liederkreis war wirklich schön!“ oder „Die Kinder haben es so toll gemacht!“ oder „Mir geht es heute gut, weil der Tag so weihnachtlich gestartet ist.“

Damit diese vorweihnachtliche Stimmung und die Freude auf das Fest in der Schule ihren Höhepunkt erreichen konnte, waren im Vorfeld fleißig passende musikalische Darbietungen einzelner Klassen und Kinder geprobt worden. Da gab es einiges zu bestaunen: einen Weihnachts-Rap der 4a, Jingle Bells mit Boomwhackers vorgetragen von der 3b, Weihnachtslieder auf unterschiedlichen Instrumenten, dargeboten von Mykene und Alexandra, und zum guten Schluss ein Lied des Schulchors.

Mark aus der Panther-Klasse beschreibt den Liederkreis am Ende des Schultages so: „Erst haben mehrere Klassen gesungen, dann auch mal einzelne Kinder. Einzelne Kinder haben auch Instrumente gespielt. Und am Ende kam noch der Schulchor als Highlight. Man konnte sich halt richtig auf Weihnachten freuen!“

Mit dieser gelungenen Einstimmung auf das Fest und die Ferien wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen Eltern und allen unserer Schule verbundenen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest, schöne Ferien und einen guten Start in das neue Jahr 2020!

Wir freuen uns, unsere Schülerinnen und Schüler am 7.1.2020 wieder in der Schule zu sehen!

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Helme Heine – Eine Mitmachausstellung im Bilderbuchmuseum in Troisdorf

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar sind beste Freunde. Sie helfen einander und machen fast alles zusammen. Schon morgens wecken sie gemeinsam den Bauernhof mit all seinen Tieren auf. Danach machen sie mit ihrem Fahrrad einen Ausflug in die Umgebung. Sie spielen miteinander Verstecken und werden zu Seeräubern, die den Dorfteich erobern. Jeder von ihnen tut das, was er am besten kann. Am Abend geht es wieder zurück zum Bauernhof. Dort beschließen sie für immer und ewig Freunde zu bleiben.

Die »Freunde« sind längst Klassiker und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Figuren des bekannten Bilderbuchkünstlers Helme Heine. Dieses und viele weitere Bücher des weltweit bekannten Kinderbuchautors konnten die Pinguin-Kinder heute kennen lernen. Sie erfuhren was ein Original ist, wie Autor und Illustrator zusammen arbeiten und wieso das Schwein Helme Heines Lieblingstier ist.

In der Mitmach-Ausstellung konnten Schüler und Schülerinnen im Bauernhof „Mullewapp“ mit zahlreichen Landmaschinen und anderen Spielzeugen zum Thema Landwirtschaft spielen.

Zum Schluss durften die Kinder sich Gedanken über das Thema „Freundschaft“ machen und ein eigenes Freunde-Büchlein basteln und gestalten.

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„Kramer Zunft und Kurtzweyl“

So stellt sich alljährlich der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Siegburg vor. Viele haben ihn bereits in den letzten Jahren mit ihren Familien besucht. Auch die vierten Klassen der Pleiserwald-Schule gehören zu den regelmäßigen und gern gesehenen Gästen dieses besonderen Markts.

Selbst wenn uns in diesem Jahr der Petrus nicht besonders gewogen war, haben sich die Großen unserer Schule mit Schirm und dicker Jacke nach Siegburg aufgemacht. – Und wurden für ihr Durchhaltevermögen im strömenden Regen reichlich belohnt:

Eingeführt von Büttel Mollinarius erfreuten zunächst verschiedene artistische Kunststücke und musikalische Darbietungen der kuriosen Gaukler und Narren die staunenden Kinder. „Sind die echt?“,  „Die sind ja wirklich aus dem Mittelalter!“, so die verblüfften Kommentare der scheinbar so abgeklärten Viertklässler.

Geführt vom Büttel und vom Nachwuchs-Gaukler Fin de Filou wurden im Anschluss verschiedene mittelalterliche Handwerkskünste ausprobiert. Bei der Seilerin haben die Kinder gelernt, dass die Reeperbahn keineswegs nur eine berühmt-berüchtigte Straße in Hamburg ist, beim Drechsler entstanden aus schlichten Holzstücken kleine Kunstwerke und die „Suesse Mandeley“ lockte mit der mittelalterlichen Version von Ü-Ei und Hubba-Bubba. Beim Schmied durften die jungen Handwerker sogar selbst einen Nagel schmieden. Nach glaubhafter Erläuterung von Schmiedemeister Thomas Siebel soll dieser Glück bringen, wenn man ihn in der Nähe der Tür einschlägt, damit jeder beim Eintreten dort seine schlechte Laune aufhängen kann. Seitdem wird in der Schule Am Pleiser Wald noch mehr gelacht. Wer trotz des heißen Feuers beim Schmied noch fröstelte, dem wurde spätestens beim Karussellfahren kräftig eingeheizt. Vorausgesetzt, ihm fiel die Rolle des Antreibers an der Handkurbel zu. Das mittelalterliche Karussell mit den hölzernen Kutschen, Fässern , edlen Rössern, Schaf und Sau zum Platznehmen wird nämlich ausschließlich durch die Muskelkraft zweier besonders starker Junker oder Mägdelein betrieben.

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Lasst uns froh und munter sein

Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. Morgens nach dem Aufstehen haben schon viele Kinder Süßigkeiten in ihren Schuhen gefunden. Auch in der Schule wurde der Nikolaus erwartet. „Kommt er wirklich?“ – „Hast du ihn schon gesehen?“ – „Den gibt’s doch gar nicht!“ – „Doch den gibt’s!“ So hörte man schon ganz früh die Kinder auf dem Schulhof.

Direkt in der ersten Stunde konnte der Beweis angetreten werden: Ja, den Nikolaus gibt es und er kommt in unsere Schule! Zum Glück waren die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen gut vorbereitet. Als sich Kinder wie Eltern und Großeltern gemeinsam mit Schulleiter Alexander Diel erwartungsvoll im Foyer versammelt hatten und die Klasse 4d unter der Leitung von Christiane Rejek das Glockenspiel „Lasst uns froh und munter sein“ zu Gehört brachte, klopfte es plötzlich laut. Und dann stand er da, mit glänzendem Mantel, Mitra und Hirtenstab – und natürlich mit einem verheißungsvoll prall gefüllten Sack. Zur Begrüßung führten die Pinguine und die Eulen mit „Nikolaus und Nikoletta“ einen flotten Tanz, vor.

Aber dann wurde es zunächst einmal ganz ernst: Aus seinem goldenen Buch trug er all die Beobachtungen vor, die er und seine Engel im vergangenen Jahr bei den Pleiserwald-Kindern gemacht hatten. So wusste er zu jeder einzelnen Klasse zu berichten, was schon gut klappt und was noch verbessert werden kann. Vor allem musste er an das Zuhören und Einhalten der Regeln erinnern. Der Nikolaus sparte aber auch nicht mit Lob. Die Erstklässler wurden für ihre Lernfortschritte und die Zweitklässler für ihre Hilfsbereitschaft und für ihr selbstständiges Arbeiten gelobt. „Der Nikolaus schimpft nur ein bisschen, er lobt aber mehr“, brachte es ein Zweitklässler auf den Punkt. Und großzügig war er auch. Am Ende öffnete er seinen dicken Sack und brachte für jedes Kind einen leckeren Nikolaus aus Schokolade hervor. Alle bedankten sich herzlich und sangen zum Abschied noch das Lied „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“.

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Bunte Sterne, Lichterglanz …

… erfüllen seit vergangenem Donnerstag unsere Schule. Alle Pleiserwald-Kinder haben mitgeholfen und beim Weihnachtsbasteln glänzende Sterne und Kugeln, leuchtende Laternen und fröhliche Schneemänner gebastelt. Nun ist unsere Schule toll geschmückt und die Adventszeit kann beginnen! Ein Dankeschön gilt den vielen Eltern, die uns dabei unterstützt haben!

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Mit dem Walking Bus sicher zur Schule

Schüler der Grundschule Am Pleiser Wald bilden Gehgemeinschaften für den Schulweg

Seit Beginn des Schuljahres können die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Pleiser Wald nicht nur mit dem Schulbus, sondern auch mit dem sogenannten Walking Bus zum Unterricht kommen. Der Walking Bus ist ein bislang in Sankt Augustin einzigartiges Konzept für einen sicheren Schulweg. Wie diese Gehgemeinschaften funktionieren, stellten der Erste Beigeordnete Rainer Gleß, Schulleiter Alexander Diel sowie Kinder und Eltern der Grundschule jetzt vor.

Insgesamt 55 Kinder nehmen schon an den Gehgemeinschaften teil. Beim Walking Bus nutzen Gruppen aus maximal 15 Kindern eine festgelegte Strecke für ihren Fußweg zur Schule. Sie laufen ausgewiesene Haltestellen an, an denen – wie bei einem Linienbus – zu bestimmten Uhrzeiten weitere Kinder zusteigen können. Auf einem Streckennetz von insgesamt zehn Buslinien innerhalb des Einzugsgebiets der Grundschule Am Pleiser Wald gelangen die Kinder so sicher zum Unterricht.

„Die Sicherheit unserer Kinder auf dem Weg zur Schule ist uns und den Eltern unserer Schüler das oberste Anliegen“, erklärt Schulleiter Alexander Diel. „Wenn Eltern allerdings aus genau dieser Motivation heraus ihre Kinder mit dem eigenen Auto zur Schule fahren, entstehen vor den Schulen schnell Verkehrssituationen, die eben jenen Sicherheitsgedanken konterkarieren.“ So hat sich im Herbst letzten Jahres eine Gruppe von Eltern gebildet, die den Fußweg der Kinder zur Schule zu einer sicheren, kommunikativen und gesundheitsfördernden Alternative gestalten wollte.

Ergebnis ist der Walking Bus, der aber noch viel mehr leistet. „Jeden Morgen treffe ich mich mit meinen Freunden an der Haltestelle und wir gehen gemeinsam zur Schule. Das macht Spaß!“, bringt es Anna aus der Eisbären-Klasse auf den Punkt. Torsten Tillmann hat die Gehgemeinschaft der Linie „Pleiser Dreieck“ in den ersten Wochen begleitet und kann bestätigen, welche Freude die Kinder am gemeinsamen Schulweg haben. „Außerdem entwickeln sich unsere Kinder beim Walking Bus auf gemeinschaftliche Weise zu selbstständigen und verantwortlichen Verkehrsteilnehmern und entdecken ihre bekannte Umgebung mitsamt Schulweg aus einer ganz neuen Perspektive“, fügt er hinzu.

Aus der anfänglichen Idee vom sicheren Schulweg ist in den vergangenen Monaten eine intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule, Stadtverwaltung und Polizei entstanden. Federführend waren sechs Elternteile, die mit Unterstützung der vorgenannten Kooperationspartner fast ein Jahr lang ehrenamtlich in zahlreichen Abendstunden Ideen entwickelt, Stadtpläne studiert, Versicherungsfragen geklärt und die Aufgaben sämtlicher Projektbeteiligten koordiniert haben.

„Es hat sich gezeigt, dass die Entwicklung von Projekten im Bereich des schulischen Mobilitätsmanagements auf ein Zusammenwirken verschiedenster Akteure angewiesen ist. Durch diese Zusammenarbeit haben wir ein tolles Ergebnis erreicht“, erklärt Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin.

Vertreter aus den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung, Ordnungsamt sowie Kinder, Jugend und Schule der Stadt Sankt Augustin haben wertvolle Unterstützung bei der Definition des Streckennetzes und der Entwicklung und Produktion der Haltestellenschilder geleistet. Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis haben jede Gehstrecke kritisch unter die Lupe genommen. So konnte sichergestellt werden, dass die Kinder zum Beispiel Straßen ausschließlich an Fußgängerampeln überqueren, dass der Schulweg nicht an Hauptverkehrsstraßen entlang führt oder, dass die Wege auch im Winter begehbar und beleuchtet sind.

Ein Informationsabend zum Walking Bus für Eltern am Ende des vergangenen Schuljahres hat bereits die hohe Akzeptanz des Projekts gezeigt. Unmittelbar nach den Erläuterungen der Projektverantwortlichen haben sich Elternteile zusammengefunden, die die Verantwortung für einzelne Strecken übernehmen und die Kinder in den ersten Wochen auf ihrem Schulweg begleitet haben. Nach vier bis sechs Wochen konnten die Kinder die Strecke ihres Walking Bus alleine bewältigen und in ihrer Gruppe selbstständig zur Schule laufen.

Um die Verbindlichkeit der Teilnahme am Walking Bus sicherzustellen und den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, melden die Eltern ihre Kinder im Sekretariat der Schule an und verpflichten sich so, ihr Kind regelmäßig und pünktlich zur Haltestelle zu schicken. Dort kommt der Walking Bus pünktlich an und geht exakt nach Fahrplan mit den dazu gestoßenen Kindern weiter. Schließlich will man pünktlich zur ersten Unterrichtsstunde in der Schule erscheinen.

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Reise in der Welt der Bücher in der OGGS Am Pleiser Wald

Am 15.11.2019 war es wieder soweit: Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November riefen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen.

Auch die OGGS Am Pleiser Wald beteiligte sich wieder mit einer Vielzahl von Highlights an dieser bundesweiten Vorleseaktion. Bereits im Vorfeld des Vorlesetages wuchs die Vorfreude der Schülerinnen und Schüler durch die bunten Aushänge verschiedener Buchcover im Foyer der Schule. Aus den 33 unterschiedlichen Aktionen durfte jedes Kind zwei  Angebote auswählen.

Ein besonderes Highlight der beiden Vorlesestunden außerhalb des Klassenverbandes war das Bilderbuchkino der Kinderbuchautorin Anna Karina Birkenstock. Frau Birkenstock stand in dem sich an die interaktive Lesung anschließenden Werkstattgespräch den interessierten jungen Zuhörerinnen und Zuhörern Rede und Antwort. So wollten diese beispielsweise ganz genau wissen, wie die Geschichte in das Buch gekommen ist und wie die lustigen Zeichnungen entstanden sind. Sogar einige der Originalzeichnungen durften die Kinder selbst in die Hand nehmen.

Auch die Vorleseangebote der Eltern, Großeltern und Lehrer wurden gerne angenommen. Frau Schmückert von der Bücherstube Sankt Augustin, die bereits kurze Zeit zuvor alle neuen Erstklässler mit einem Buchgeschenk überrascht hatte, beteiligte sich ebenfalls mit einer Vorleseaktion und schenkte der Schule noch dazu das Buch, aus dem sie vorlas, für die Schulbibliothek. Somit steht dieses unseren Leseratten, die natürlich wissen wollen wie es endet, auch zum Ausleihen zur Verfügung. Weitere neun Vorlesebücher überreichte uns nach seiner Lesung Herr Stahl von der Deutschen Bahn. So erhielt jede Lerngruppe ein Exemplar für die Klassenbibliothek, eines der Bücher fand seinen Platz in der Schulbibliothek.

Weil Lesekompetenz eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungs- und Lebensweg ist, bemüht sich die OGGS am Pleiser Wald auf vielfältige Weise darum, Lesefreude zu wecken.  Wir fördern unter anderem durch das Wecken von Lesemotivation die Entwicklung und die optimale Entfaltung unserer Kinder in ihrer Individualität. Weitere klasseninterne sowie stufenübergreifende Leseangebote sind bereits in der Planung. Schon in der ersten Pause nach den Lesungen bildeten sich vor den Aushängen der Buchcover Trauben von Kindern. „Das war mein Buch und es war voll cool!“ und „Das möchte ich als nächstes lesen!“,… – so tönte es durch das Foyer der Schule.

von Ilka Bleifeld

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Laternen, Lieder, Leckereien

Rund 800 bunte Martinslaternen erhellten am letzten Freitag die Straßen von Niederpleis. Die Hälfte davon war von den Kindern der Grundschule am Pleiser Wald in den Wochen zuvor liebevoll gestaltet worden. So haben viele auch in diesem Jahr wieder ihr Klassentier in die Form einer Laterne gebracht. Tiger, Löwen, Eulen, Waschbären und Pinguine schaukelten mit im Martinszug. Aber auch einige renommierte Künstler standen Pate für die diesjährigen Laternen. Die farbenfrohen Motive von Friedensreich Hundertwasser und James Rizzi schmückten die Laternen vor allem der älteren Grundschülerinnen und -schüler.

Angeführt vom Heiligen Martin samt Knappen hoch zu Ross und begleitet von sieben Musikkapellen haben so alle rund 2000 Teilnehmer am Zug die behagliche Atmosphäre in den teils aufwändig geschmückten Straßen genossen. Krönender Abschluss am großen Martinsfeuer war die Ausgabe der begehrten Martinswecken, woraufhin es danach für viele Kinder zum Schnörzen an den Haustüren weiterging.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer bedanken sich ganz herzlich für die Organisation des schönen Martinszuges bei den Verantwortlichen der Stadt Sankt Augustin / der Ortsgemeinschaft Niederpleis, bei der Feuerwehr und natürlich bei allen Eltern, die uns tatkräftig (z.B. beim Basteln und Wecken tragen) unterstützt und begleitet haben.

Die Teilnahme am Niederpleise Martinszug war für die Pleiser Wald Schüler der Abschluss der Martinswoche, die am Montag mit dem Liederkreis der ersten und zweiten Klassen begann. Der sich ganz neu formierte Schulchor unter der Leitung von Jutta Schiffler hat Kinder wie Eltern und Lehrerinnen mit seinen Martinsliedern auf die Festwoche eingestimmt. Besondere musikalische Akzente setzte dabei Jessica Nau, Mutter einer Schülerin, die die Kinder auf der Querflöte begleitete. Bei der sich anschließenden zweitägigen Laternenausstellung konnte man im Musikraum der Schule die ganze Pracht aller gebastelten Laternen bewundern.

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750 Euro für einen überzeugenden 6. Platz

Wir haben gewonnen! 750 Euro bekommen wir von der PSD-Bank, die den PSD VereinsPreis 2019 ausgeschrieben hat. Mehr als 300 Vereine aus der Region rund um Köln, Bonn, Aachen und Trier haben sich beworben und auf zahlreiche Klicks auf der Website der Bank für ihr Projekt gehofft. Auch der Förderverein unserer Schule ist mit seinem Projekt für eine neue Bühnentechnik samt neuer Bühnenelemente angetreten. In einem spannenden Kopf an Kopf Rennen hat es die Idee von der neuen Bühne schließlich auf den 6. Platz der Region Bonn geschafft. Die ersten beiden Plätz belegen im Übrigen ebenfalls zwei Sankt Augustiner Vereine https://www.psd-vereinspreis.de/profile/

Vielen Dank an all die eifrigen Klicker, Teiler und Liker. Euer Einsatz hat sich gelohnt!

Am 30. Januar 2020 haben wir im Rahmen des PSD Vereinstreffens die Chance, einen zusätzlichen Förderpreis mitzunehmen, der mit weiteren 1.000 Euro dotiert ist. Nicole Koll und Michael Wölfle werden als Vorstandsteam des Fördervereins daran teilnehmen.

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Wenn sich „Alarmy“ meldet …

Wenn 60 Viertklässler scheinbar mit ihrem ganzen Stimmvolumen NEIN brüllen, dann sollten die Fenster und Türen wackeln. Martin Albers waren die ersten Stimmproben seiner Workshopteilnehmer am 30. und 31. Oktober aber längst noch nicht kräftig genug. Immer wieder hat er mit den Mädchen und Jungen geübt, ein lautes und selbstsicheres NEIN hören zu lassen, wenn ihnen eine Situation komisch vorkommt.

Albers, Geschäftsführer des Anbieters für Gewaltprävention Skills4life, war mit seinem vierköpfigen Trainer*innen-Team zwei Tage in unserer Schule und hat den Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe das Handwerkszeug mitgegeben, mit dem sie sich aus unangenehmen Situationen befreien, bevor es richtig brenzlig wird.

In zahlreichen Rollenspielen, Kreisspielen, aber auch immer wieder in reflektierenden Gruppengesprächen haben die Kinder zunächst ein Bewusstsein dafür entwickelt, wann sich ihr „Alarmy“ meldet. Alarmy sorgt für das mulmige Gefühl im Bauch, die weichen Knie und die feuchten Handflächen. Diese Alarm-Zeichen sollen die Kinder ernst nehmen, denn viele Kleinigkeiten weisen schon auf großes Gefahrenpotenzial hin. Der Typ, der mir im Bus scheinbar freundlich seine halbe Lebensgeschichte erzählt. Der Fremde, der mich fotografiert und blitzartig verschwindet. Der Mann, der mir auf der Parkbank immer mehr auf die Pelle rückt. Aber auch der Mitschüler, der mir fragwürdige Videos auf dem Smartphone zeigt. Viele solche Beispiele sorgen dafür, dass Alarmy in Aktion tritt.

Dann heißt es handeln. Aber wie? Auch dafür gab es ganz praktische Tipps: Die beste Selbstverteidigung ist, wenn ich mich der Situation entziehe. „Das ist kein Zeichen von Feigheit, sondern ein Zeichen der Stärke“, macht Albers deutlich. Gibt es keine Möglichkeit wegzugehen, muss ich mit fester Stimme ein deutliches NEIN vernehmen lassen. Erstaunlich, wie schwierig das selbst im geschützten Raum der Schule in einem Rollenspiel mit den besten Freunden und Freundinnen ist! Und niemand muss sich alleine mit schwierigen Situation herumschlagen. Die Trainer und Trainerinnen forderten die Kinder auf, sich Hilfe zu holen. „Es gibt Geheimnisse, die man jemanden erzählen muss, wenn sie ein unguten Gefühl verursachen“, ermutigten sie die Workshop-Teilnehmer.

Mal turbulent, mal nachdenklich, aber immer voll bei der Sache, durften die Viertklässler in diesen beiden Tagen erstaunliche Erfahrungen machen und viel praxistaugliches Knowhow mitnehmen.

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