Bunte Sterne, Lichterglanz …

… erfüllen seit vergangenem Donnerstag unsere Schule. Alle Pleiserwald-Kinder haben mitgeholfen und beim Weihnachtsbasteln glänzende Sterne und Kugeln, leuchtende Laternen und fröhliche Schneemänner gebastelt. Nun ist unsere Schule toll geschmückt und die Adventszeit kann beginnen! Ein Dankeschön gilt den vielen Eltern, die uns dabei unterstützt haben!

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Mit dem Walking Bus sicher zur Schule

Schüler der Grundschule Am Pleiser Wald bilden Gehgemeinschaften für den Schulweg

Seit Beginn des Schuljahres können die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Pleiser Wald nicht nur mit dem Schulbus, sondern auch mit dem sogenannten Walking Bus zum Unterricht kommen. Der Walking Bus ist ein bislang in Sankt Augustin einzigartiges Konzept für einen sicheren Schulweg. Wie diese Gehgemeinschaften funktionieren, stellten der Erste Beigeordnete Rainer Gleß, Schulleiter Alexander Diel sowie Kinder und Eltern der Grundschule jetzt vor.

Insgesamt 55 Kinder nehmen schon an den Gehgemeinschaften teil. Beim Walking Bus nutzen Gruppen aus maximal 15 Kindern eine festgelegte Strecke für ihren Fußweg zur Schule. Sie laufen ausgewiesene Haltestellen an, an denen – wie bei einem Linienbus – zu bestimmten Uhrzeiten weitere Kinder zusteigen können. Auf einem Streckennetz von insgesamt zehn Buslinien innerhalb des Einzugsgebiets der Grundschule Am Pleiser Wald gelangen die Kinder so sicher zum Unterricht.

„Die Sicherheit unserer Kinder auf dem Weg zur Schule ist uns und den Eltern unserer Schüler das oberste Anliegen“, erklärt Schulleiter Alexander Diel. „Wenn Eltern allerdings aus genau dieser Motivation heraus ihre Kinder mit dem eigenen Auto zur Schule fahren, entstehen vor den Schulen schnell Verkehrssituationen, die eben jenen Sicherheitsgedanken konterkarieren.“ So hat sich im Herbst letzten Jahres eine Gruppe von Eltern gebildet, die den Fußweg der Kinder zur Schule zu einer sicheren, kommunikativen und gesundheitsfördernden Alternative gestalten wollte.

Ergebnis ist der Walking Bus, der aber noch viel mehr leistet. „Jeden Morgen treffe ich mich mit meinen Freunden an der Haltestelle und wir gehen gemeinsam zur Schule. Das macht Spaß!“, bringt es Anna aus der Eisbären-Klasse auf den Punkt. Torsten Tillmann hat die Gehgemeinschaft der Linie „Pleiser Dreieck“ in den ersten Wochen begleitet und kann bestätigen, welche Freude die Kinder am gemeinsamen Schulweg haben. „Außerdem entwickeln sich unsere Kinder beim Walking Bus auf gemeinschaftliche Weise zu selbstständigen und verantwortlichen Verkehrsteilnehmern und entdecken ihre bekannte Umgebung mitsamt Schulweg aus einer ganz neuen Perspektive“, fügt er hinzu.

Aus der anfänglichen Idee vom sicheren Schulweg ist in den vergangenen Monaten eine intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule, Stadtverwaltung und Polizei entstanden. Federführend waren sechs Elternteile, die mit Unterstützung der vorgenannten Kooperationspartner fast ein Jahr lang ehrenamtlich in zahlreichen Abendstunden Ideen entwickelt, Stadtpläne studiert, Versicherungsfragen geklärt und die Aufgaben sämtlicher Projektbeteiligten koordiniert haben.

„Es hat sich gezeigt, dass die Entwicklung von Projekten im Bereich des schulischen Mobilitätsmanagements auf ein Zusammenwirken verschiedenster Akteure angewiesen ist. Durch diese Zusammenarbeit haben wir ein tolles Ergebnis erreicht“, erklärt Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin.

Vertreter aus den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung, Ordnungsamt sowie Kinder, Jugend und Schule der Stadt Sankt Augustin haben wertvolle Unterstützung bei der Definition des Streckennetzes und der Entwicklung und Produktion der Haltestellenschilder geleistet. Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis haben jede Gehstrecke kritisch unter die Lupe genommen. So konnte sichergestellt werden, dass die Kinder zum Beispiel Straßen ausschließlich an Fußgängerampeln überqueren, dass der Schulweg nicht an Hauptverkehrsstraßen entlang führt oder, dass die Wege auch im Winter begehbar und beleuchtet sind.

Ein Informationsabend zum Walking Bus für Eltern am Ende des vergangenen Schuljahres hat bereits die hohe Akzeptanz des Projekts gezeigt. Unmittelbar nach den Erläuterungen der Projektverantwortlichen haben sich Elternteile zusammengefunden, die die Verantwortung für einzelne Strecken übernehmen und die Kinder in den ersten Wochen auf ihrem Schulweg begleitet haben. Nach vier bis sechs Wochen konnten die Kinder die Strecke ihres Walking Bus alleine bewältigen und in ihrer Gruppe selbstständig zur Schule laufen.

Um die Verbindlichkeit der Teilnahme am Walking Bus sicherzustellen und den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, melden die Eltern ihre Kinder im Sekretariat der Schule an und verpflichten sich so, ihr Kind regelmäßig und pünktlich zur Haltestelle zu schicken. Dort kommt der Walking Bus pünktlich an und geht exakt nach Fahrplan mit den dazu gestoßenen Kindern weiter. Schließlich will man pünktlich zur ersten Unterrichtsstunde in der Schule erscheinen.

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Reise in der Welt der Bücher in der OGGS Am Pleiser Wald

Am 15.11.2019 war es wieder soweit: Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November riefen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen.

Auch die OGGS Am Pleiser Wald beteiligte sich wieder mit einer Vielzahl von Highlights an dieser bundesweiten Vorleseaktion. Bereits im Vorfeld des Vorlesetages wuchs die Vorfreude der Schülerinnen und Schüler durch die bunten Aushänge verschiedener Buchcover im Foyer der Schule. Aus den 33 unterschiedlichen Aktionen durfte jedes Kind zwei  Angebote auswählen.

Ein besonderes Highlight der beiden Vorlesestunden außerhalb des Klassenverbandes war das Bilderbuchkino der Kinderbuchautorin Anna Karina Birkenstock. Frau Birkenstock stand in dem sich an die interaktive Lesung anschließenden Werkstattgespräch den interessierten jungen Zuhörerinnen und Zuhörern Rede und Antwort. So wollten diese beispielsweise ganz genau wissen, wie die Geschichte in das Buch gekommen ist und wie die lustigen Zeichnungen entstanden sind. Sogar einige der Originalzeichnungen durften die Kinder selbst in die Hand nehmen.

Auch die Vorleseangebote der Eltern, Großeltern und Lehrer wurden gerne angenommen. Frau Schmückert von der Bücherstube Sankt Augustin, die bereits kurze Zeit zuvor alle neuen Erstklässler mit einem Buchgeschenk überrascht hatte, beteiligte sich ebenfalls mit einer Vorleseaktion und schenkte der Schule noch dazu das Buch, aus dem sie vorlas, für die Schulbibliothek. Somit steht dieses unseren Leseratten, die natürlich wissen wollen wie es endet, auch zum Ausleihen zur Verfügung. Weitere neun Vorlesebücher überreichte uns nach seiner Lesung Herr Stahl von der Deutschen Bahn. So erhielt jede Lerngruppe ein Exemplar für die Klassenbibliothek, eines der Bücher fand seinen Platz in der Schulbibliothek.

Weil Lesekompetenz eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungs- und Lebensweg ist, bemüht sich die OGGS am Pleiser Wald auf vielfältige Weise darum, Lesefreude zu wecken.  Wir fördern unter anderem durch das Wecken von Lesemotivation die Entwicklung und die optimale Entfaltung unserer Kinder in ihrer Individualität. Weitere klasseninterne sowie stufenübergreifende Leseangebote sind bereits in der Planung. Schon in der ersten Pause nach den Lesungen bildeten sich vor den Aushängen der Buchcover Trauben von Kindern. „Das war mein Buch und es war voll cool!“ und „Das möchte ich als nächstes lesen!“,… – so tönte es durch das Foyer der Schule.

von Ilka Bleifeld

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Laternen, Lieder, Leckereien

Rund 800 bunte Martinslaternen erhellten am letzten Freitag die Straßen von Niederpleis. Die Hälfte davon war von den Kindern der Grundschule am Pleiser Wald in den Wochen zuvor liebevoll gestaltet worden. So haben viele auch in diesem Jahr wieder ihr Klassentier in die Form einer Laterne gebracht. Tiger, Löwen, Eulen, Waschbären und Pinguine schaukelten mit im Martinszug. Aber auch einige renommierte Künstler standen Pate für die diesjährigen Laternen. Die farbenfrohen Motive von Friedensreich Hundertwasser und James Rizzi schmückten die Laternen vor allem der älteren Grundschülerinnen und -schüler.

Angeführt vom Heiligen Martin samt Knappen hoch zu Ross und begleitet von sieben Musikkapellen haben so alle rund 2000 Teilnehmer am Zug die behagliche Atmosphäre in den teils aufwändig geschmückten Straßen genossen. Krönender Abschluss am großen Martinsfeuer war die Ausgabe der begehrten Martinswecken, woraufhin es danach für viele Kinder zum Schnörzen an den Haustüren weiterging.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer bedanken sich ganz herzlich für die Organisation des schönen Martinszuges bei den Verantwortlichen der Stadt Sankt Augustin / der Ortsgemeinschaft Niederpleis, bei der Feuerwehr und natürlich bei allen Eltern, die uns tatkräftig (z.B. beim Basteln und Wecken tragen) unterstützt und begleitet haben.

Die Teilnahme am Niederpleise Martinszug war für die Pleiser Wald Schüler der Abschluss der Martinswoche, die am Montag mit dem Liederkreis der ersten und zweiten Klassen begann. Der sich ganz neu formierte Schulchor unter der Leitung von Jutta Schiffler hat Kinder wie Eltern und Lehrerinnen mit seinen Martinsliedern auf die Festwoche eingestimmt. Besondere musikalische Akzente setzte dabei Jessica Nau, Mutter einer Schülerin, die die Kinder auf der Querflöte begleitete. Bei der sich anschließenden zweitägigen Laternenausstellung konnte man im Musikraum der Schule die ganze Pracht aller gebastelten Laternen bewundern.

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750 Euro für einen überzeugenden 6. Platz

Wir haben gewonnen! 750 Euro bekommen wir von der PSD-Bank, die den PSD VereinsPreis 2019 ausgeschrieben hat. Mehr als 300 Vereine aus der Region rund um Köln, Bonn, Aachen und Trier haben sich beworben und auf zahlreiche Klicks auf der Website der Bank für ihr Projekt gehofft. Auch der Förderverein unserer Schule ist mit seinem Projekt für eine neue Bühnentechnik samt neuer Bühnenelemente angetreten. In einem spannenden Kopf an Kopf Rennen hat es die Idee von der neuen Bühne schließlich auf den 6. Platz der Region Bonn geschafft. Die ersten beiden Plätz belegen im Übrigen ebenfalls zwei Sankt Augustiner Vereine https://www.psd-vereinspreis.de/profile/

Vielen Dank an all die eifrigen Klicker, Teiler und Liker. Euer Einsatz hat sich gelohnt!

Am 30. Januar 2020 haben wir im Rahmen des PSD Vereinstreffens die Chance, einen zusätzlichen Förderpreis mitzunehmen, der mit weiteren 1.000 Euro dotiert ist. Nicole Koll und Michael Wölfle werden als Vorstandsteam des Fördervereins daran teilnehmen.

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Wenn sich „Alarmy“ meldet …

Wenn 60 Viertklässler scheinbar mit ihrem ganzen Stimmvolumen NEIN brüllen, dann sollten die Fenster und Türen wackeln. Martin Albers waren die ersten Stimmproben seiner Workshopteilnehmer am 30. und 31. Oktober aber längst noch nicht kräftig genug. Immer wieder hat er mit den Mädchen und Jungen geübt, ein lautes und selbstsicheres NEIN hören zu lassen, wenn ihnen eine Situation komisch vorkommt.

Albers, Geschäftsführer des Anbieters für Gewaltprävention Skills4life, war mit seinem vierköpfigen Trainer*innen-Team zwei Tage in unserer Schule und hat den Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe das Handwerkszeug mitgegeben, mit dem sie sich aus unangenehmen Situationen befreien, bevor es richtig brenzlig wird.

In zahlreichen Rollenspielen, Kreisspielen, aber auch immer wieder in reflektierenden Gruppengesprächen haben die Kinder zunächst ein Bewusstsein dafür entwickelt, wann sich ihr „Alarmy“ meldet. Alarmy sorgt für das mulmige Gefühl im Bauch, die weichen Knie und die feuchten Handflächen. Diese Alarm-Zeichen sollen die Kinder ernst nehmen, denn viele Kleinigkeiten weisen schon auf großes Gefahrenpotenzial hin. Der Typ, der mir im Bus scheinbar freundlich seine halbe Lebensgeschichte erzählt. Der Fremde, der mich fotografiert und blitzartig verschwindet. Der Mann, der mir auf der Parkbank immer mehr auf die Pelle rückt. Aber auch der Mitschüler, der mir fragwürdige Videos auf dem Smartphone zeigt. Viele solche Beispiele sorgen dafür, dass Alarmy in Aktion tritt.

Dann heißt es handeln. Aber wie? Auch dafür gab es ganz praktische Tipps: Die beste Selbstverteidigung ist, wenn ich mich der Situation entziehe. „Das ist kein Zeichen von Feigheit, sondern ein Zeichen der Stärke“, macht Albers deutlich. Gibt es keine Möglichkeit wegzugehen, muss ich mit fester Stimme ein deutliches NEIN vernehmen lassen. Erstaunlich, wie schwierig das selbst im geschützten Raum der Schule in einem Rollenspiel mit den besten Freunden und Freundinnen ist! Und niemand muss sich alleine mit schwierigen Situation herumschlagen. Die Trainer und Trainerinnen forderten die Kinder auf, sich Hilfe zu holen. „Es gibt Geheimnisse, die man jemanden erzählen muss, wenn sie ein unguten Gefühl verursachen“, ermutigten sie die Workshop-Teilnehmer.

Mal turbulent, mal nachdenklich, aber immer voll bei der Sache, durften die Viertklässler in diesen beiden Tagen erstaunliche Erfahrungen machen und viel praxistaugliches Knowhow mitnehmen.

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Tag des offenen Klassenzimmers

An einem normalen Schultag sind fast alle Menschen in unserer Schule zwischen 6 und 10 Jahre alt. Nicht so am Tag der offenen Tür am 28. September. Nicht nur, dass dieser Schultag ein Samstag war – nein: Viele Menschen in unserer Schule waren an diesem Tag erst 4 oder 5 Jahre alt oder bereits deutlich älter als 20. Das waren die Kinder mit ihren Eltern, die ab dem kommenden Schuljahr gerne Teil unserer Schulfamilie werden wollen. Zum Schnuppern sind sie als Gäste an diesem Tag in die Grundschule Am Pleiser Wald gekommen und durften schon einmal am Unterricht teilnehmen.

Erfahrene Eltern, Lehrer und Schüler haben ihnen einen warmherzigen Empfang bereitet. Unter der Ägide des Fördervereis haben viele Eltern Kuchen gebacken, Brötchen geschmiert und verkauft. Und zum Start in den Tag haben zahlreiche Viertklässler das englische Lied „A hundred big black ravens“ gesungen und in Szene gesetzt. Erst als der tosende Applaus der zahlreichen Vorschulkinder abgeklungen war, ging es in die Klassen zum Unterricht. Dort konnten alle Interessierte erleben, wie Lesen, Schreiben und Rechnen geübt wird. Im Sachunterricht konnte man beobachten, wie Kinder über vielfältige Themen, zum Beispiel aus Natur und Technik, diskutieren oder sich an spannenden Experimenten versuchen. Selbst die Tür zur Sporthalle war geöffnet und hat Einblick in Übungen zum Fairplay gewährt.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der OGS haben präsentiert, was zum Beispiel der Bauraum, der Kreativraum, der Ruhe- oder der Toberaum an Möglichkeiten zum Ausgleich nach einem anstrengenden Schultag bieten können. Ebenso konnte man sich über die zahlreichen AGs der OGS vom Kochen über Fußball, Lesen, Träumen, Handarbeit bis hin zu Streitschlichtung und Erste-Hilfe informieren.

So ausgerüstet mit den ersten Vorstellungen über das Schulleben wurden unsere Gäste um 11:30 Uhr schließlich ins Wochenende und in das letzte Kindergartenjahr entlassen. In knapp einem Jahr sehen wir uns wieder. Dann mit Schultüte, Ranzen und glänzenden Augen. Wir freuen uns bereits heute auf euch!

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Schulanmeldung an der OGGS Am Pleiser Wald

Bildquelle: Adobe Stock

Sehr geehrte Eltern,

gerne möchten wir, die Schulleitung, das Kollegium und die Mitarbeiter/innen der OGGS am Pleiser Wald, Ihnen die Möglichkeit geben unsere Grundschule, unsere Arbeitsweise und unsere besonderen Angebote für Ihre Kinder kennenzulernen. Daher laden wir Sie herzlich zu unserem Informationsabend am Do, 26.09.2019 um 19.00 Uhr in die Aula unserer Schule ein.

Hier erwarten Sie wichtige Informationen zu folgenden Themen:

  • Ablauf des Anmeldeverfahrens
  • Vorstellung unserer Schule
  • Anfangsunterricht (Lehrmaterial, Lehr- und Lernmethoden,…)
  • Einschulung und Fragen hierzu

Am Samstag (28.09.) findet unser Tag des Offenen Klassenzimmers statt, an dem Sie von 8.40 Uhr bis 11.30 Uhr Gelegenheit haben, die Räume der Schule (auch der Offenen Ganztagsschule) in Augenschein zu nehmen sowie einen praktischen Einblick in unseren Unterricht zu erhalten. Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen des Ganztages stehen Ihnen in dieser Zeit auch für persönliche Informationsgespräche zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Termine zur Anmeldung Ihres Kindes an unserer Schule können Sie ab sofort telefonisch (02241-330383) vereinbaren.

Unsere Formulare für die Schulanmeldung können Sie gerne hier herunterladen und ausgefüllt zum Anmeldegespräch mitbringen:

Formulare Schulanmeldung Pleiser Wald 2019

Voranmeldung Ganztag

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„raus bist du noch lange nicht“

Ordentlich in Zweierreihen sortiert spazieren die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Pleiser Wald den kurzen Waldweg zur Turnhalle, wo eine Theateraufführung mit Abwechslung vom Unterrichtsalltag lockt. Vorbereitet wurden die Kinder selbstverständlich von ihren Lehrerinnen auch. Aufmerksamkeit und Ruhe wurde empfohlen, vielleicht gab es sogar bereits ein kleine Einführung ins Thema des Stücks, in dem es ums Dazugehören, Ausgrenzen und Glücklichsein gehen soll. Und weil fast alle Schulkinder bereits Erfahrungen mit dem bürgerlichen Kulturbetrieb haben, sind die Erwartungen auch entsprechend: Man setze sich still auf einen Stuhl, richte den Blick nach vorne, warte bis der Vorhang sich öffnet und applaudiere kräftig, wenn das Ensemble sich am Ende verbeugt.

Doch dann kommt alles ganz anders. Im Carré angeordnet stehen mitten in der Turnhalle die Sitzreihen, die Bühne bildet das Quadrat in der Mitte. Hier wird schon deutlich, dass dieses Schauspiel es keinesfalls erlaubt, dass man sich gemütlich zurücklehnt und sich unterhalten lässt. Kaum haben die Schülerinnen und Schüler Platz genommen, wurden einzelne wieder von ihren Plätzen gescheucht mit dem augenzwinkernden Argument, dass Brillenträger zum Beispiel nie hintereinander sitzen dürften oder dass es ja wohl logisch sei, dass Mädchen mit Kopftuch immer auf Höhe der Mittellinie sitzen müssten.

Darauf folgte ein erbitterter Streit der beiden Schauspieler Karoline von Lüdinghausen und Joachim von der Heiden darüber, wer denn nun anfangen dürfe. Spätestens da wurde die erste Irritation bei dem jungen Publikum deutlich. „Hat das jetzt schon angefangen?“, „Gehört das schon zum Stück?“, so die verwirrten Fragen der Grundschüler. Mit großen Papphüten und noch viel größeren Gesten wurde es dann aber schnell rasant beim Ensemble „theater monteure“. Bald war die Grenze zwischen Zuschauern und Schauspielern nicht mehr eindeutig zu ziehen. Alle spielten mit und alle konnten so erleben, wie es sich anfühlt, einmal Anführer einer Gruppe zu sein, dann Ausgestoßener, dann irgendwo in der großen Masse aufgehend.

Seinen furiosen Höhepunkt fand die Vorstellung schließlich im Königreich der Socken, in dem Königin Karoline sich selbst zur Herrscherin ausgerufen hatte. Mit unzähligen Kindersocken wurde sie dafür – sei’s als Huldigung oder auch als Zeichen des Protestes – beworfen.

Mit viel Charme und Witz verstanden es die beiden Schauspieler dem komplexen Thema vom Glücklichsein zwischen Klischee und Toleranz die Leichtigkeit eines Kinderspiels zu verleihen. Vielleicht waren es aber auch die jungen Zuschauer, die der vielschichtigen Materie ihre natürliche Leichtigkeit abzutrotzen wussten.

Sabine Brockmann

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Schulobst am Pleiser Wald

Heute schon bis 5 gezählt? – Nein, das ist keine Frage aus dem Mathematikunterricht, sondern eine glasklare Ernährungsempfehlung von Fachleuten für die Menge an Obst und Gemüse, die man täglich verzehren sollte. Fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag, so lautet die Dosierungsanleitung der Experten. Dabei umfasst eine Portion etwa die Menge, die in eine Hand passt.

Mindestens eine dieser Tagesrationen erhalten die Kinder an der Pleiserwald-Schule seit diesem Schuljahr jetzt kostenlos. „Unsere Bewerbung beim Schulobstprogramm NRW, das von der EU gefördert wird, war erfolgreich, so dass wir uns bereits seit einer Woche an drei Tagen in der Woche über eine Lieferung von ?? Kilogramm frischem Obst und Gemüse freuen können“, erläutert Schulleiter Alexander Diel.

Die saisonalen Früchte werden pünktlich zur Frühstückspause zwischen der zweiten und dritten Unterrichtsstunde an die Kinder verteilt und erfreuen sich jetzt schon großer Beliebtheit. Während der eine die saftigen Pflaumen liebt, die der Spätsommer jetzt hervorbringt, freut sich die andere über die knackigen Äpfel.

Und wer eigene Kinder hat, der weiß: Das Auge isst mit. Deshalb stehen Tag für Tag pünktlich um 8 Uhr zwischen fünf und sieben Elternteile mit geschliffenen Messern parat, um die gelieferten Köstlichkeiten in mundgerechte Stücke zu schneiden. „Neben dem gesundheitlichen Aspekt bietet das Schulobst auch noch ein Stück Geselligkeit in unserer Schulfamilie“, sagt Andrea Kante, Mutter von Lennox aus der Klasse 4a. „Ich investiere gerne drei bis vier Mal pro Halbjahr die 30 Minuten, in denen ich beim Obst Schneiden ins Gespräch mit anderen Elternteilen komme. Danach fahre ich mit bester Laune zur Arbeit.“

In der Regel haben das Obst und Gemüse keine weiten Weg hinter sich, bevor es im Kindermund verschwindet. Lieferant ist der Edeka-Markt Bertram aus Siegburg, der für das Schulobst ausschließlich auf regionale Produkte zurückgreift.

Fazit: Kinder ebenso wie Lehrkräfte dürfen jetzt einmal mehr davon ausgehen, dass die kleinen grauen Zellen auch in den späteren Vormittagsstunden noch voller Energie sind und mit viel Freude Schreiben, Lesen und Rechnen lernen. Die nächste Aufgabenstellung für’s Sachrechnen liegt also auf der Hand: „Wie viele Portionen Obst sollte eine Klasse mit 25 Kindern am Tag insgesamt verzehren?“ Die Lösung gibt’s ab der 2. Klasse im kleinen Einmaleins – oder bei allen Kindern in der Schule am Pleiser Wald.

Sabine Brockmann

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